ROHLOFF: FDP Eberstadt lässt nicht locker - Ehemaliges Klinikgelände soll den Eberstädter Süden aufwerten!

FDP Eberstadt lässt nicht locker - Ehemaliges Klinikgelände soll den Eberstädter Süden aufwerten!

Auf den 4,6 Hektar des ehemaligen, teils denkmalgeschützten Klinikgeländes in Eberstadt soll neuer Wohnraum entstehen. Doch seit Jahren tut sich nichts, die Gebäude beginnen zu verfallen, der Sandstein in den Altbauten nimmt Schaden.

Der FDP-Eberstadt gelang es in 2025, zwei Professoren und ihre Studenten zu begeistern - sie schrieben ihre Masterarbeit über die städtebauliche und architektonische Gestaltung des Klinikgeländes. Die Entwürfe und Modelle wurden Ende des letzten Jahres im Beisein von Oberbürgermeister Hanno Benz und Planungsdezernenten Michael Kolmer vorgestellt.

Jetzt hat eine kleine Anfrage der FDP-Fraktion zum aktuellen Stand des Projekts zumindest ergeben: Das Areal soll weiterhin zeitnah bebaut werden.

Bereits 2021 gab es ein Übereinkommen, dass im Eberstädter Süden die Entstehung eines weiteren sozialen Brennpunkts verhindert werden soll. Dies steht jetzt wieder in Frage: 20 Prozent Sozialwohnungen sollen in dem neuen Komplex entstehen. Nach wie vor unwidersprochen von der Stadt sind die Planungen von bis zu 400 Wohnungen mit dann über tausend neuen Bewohnern, eingebunden in ein ursprüngliches Gebiet mit Einfamilienhäusern.

Im Interesse der Bürger in diesem Stadtteil setzt sich die FDP für eine behutsame Entwicklung ein, die eine hohe Verdichtung ausschließt und die Geschosshöhe der umliegenden Gebäude berücksichtigt. Die Bewohnerzahl sollte auf 600 bis maximal 700 begrenzt sein. Schon dies wird für die umliegenden Kindergärten und Schulen eine Herausforderung werden. Wie auch die bevorstehende Parkplatzsituation.

Die Spitzenkandidatin der FDP zur Kommunalwahl Viola Gebek betont zudem: „Da sich die Stadt mit 25 Millionen Euro beim Ankauf des Geländes von den städtischen Kliniken den aktiven Einfluss auf die Entwicklung gesichert hat, muss sie damit jetzt auch eine gesellschaftliche Rendite erwirtschaften. Eine maximale Bebauung würde das Quartier weiter belasten und soziale Folgekosten auslösen, die jede kurzfristige Rendite aus dem Bauprojekt überschreiten. Das wäre echte Steuergeldverschwendung“

 „Eine bedachte und umsichtige Planung“, so der Ortsvorsitzende der FDP-Eberstadt Christoph Rohloff, „kann verhindern, dass ein weiterer sozialer Brennpunkt in Darmstadt entsteht. Wir bleiben dabei: Der Eberstädter Süden hat Besseres verdient!“

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Dr. Christoph Rohloff
Ortsvorsitzender FDP Eberstadt, Kreisvorsitzender FDP Darmstadt
Email:
christoph.rohloff@fdp-darmstadt.de